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Gegründet 1987 von Kunstfreunden in Bern hat die Stiftung Kunsthalle Bern aus mittlerweile zwanzig Jahren Ausstellungsaktivität der Kunsthalle Werke von Gegenwartskunst angekauft. Die Kunsthalle zeigt anlässlich des Jubiläums eine Auswahl der Ankäufe, als zeitliche Abfolge von vier Sequenzen zu jeweils zwei Wochen. Critical Mass – Kritische Masse bezeichnet eine Anhäufung von Grundelementen zu einer Anzahl, die einen plötzlichen, neuen Effekt bewirkt, oftmals ohne dass dieser intendiert oder gesteuert war. Entgegen einer statischen „Ansammlung“ bedeutender Kunstwerke, die besticht durch Umfang und Repräsentanz, schafft Critical Mass eine bewegte zeitliche Abfolge, in welcher die Werke selbst die Gewichte und Bezüge bestimmen. Der zeitliche Aspekt der Sammlung – als ein Extrakt von Kunstwerken aus einer Ausstellungsabfolge über zwanzig Jahre hinweg – setzt sich fort; nicht geordnet als Chronologie jedoch, sondern vielmehr als Narration und Interaktion. Die Sammlung der Stiftung Kunsthalle Bern gerät in Bewegung und soll zugänglich gemacht werden. Hierbei bildet die Präsentation der Werke nur einen von mehreren Aspekten jener Offenlegung für das Publikum. Ebenso Lagerung, Installation und Diskurs geschehen integriert in die Ausstellungssituation und bieten Möglichkeiten zur Auseinandersetzung. Die unteren Räume der Kunsthalle funktionieren dabei als Lager für sämtliche Werke, welche im Verlauf der Ausstellung zur Installation gelangen, während in den oberen Räumen die Ausstellungen präsentiert und umgebaut werden. Begleitend zur Ausstellung finden in der Kunsthalle zahlreiche Rahmenveranstaltungen statt, die einen regen und weiten Diskurs anstreben.
23.03. – 01.04. Projektionen von Michel François, Kim Sooja, Mark Lewis, Chloé Piene, Tracey Rose und Smith/ Stewart.
03.04. – 15.04. Arbeiten von Anne Katrine Dolven, Kay Hassan, Maria Lassnig, Ilona Ruegg, Chen Shaoxiong, Yutaka Sone, Luc Tuymans und Rémy Zaugg.
17.04. – 29-04. Arbeiten von Martin Creed, Corey McCorkle, Pedro Cabrita Reis, Thomas Struth, Jan Vercruysse und Franz West.
01.05. – 20.05. Arbeiten von Carla Arocha, Martin Creed, Ceal Floyer, Bethan Huws, Christian Marclay und Eran Schaerf.
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von Stadt und Kanton Bern, Stiftung Kunsthalle Bern, die Mäzene des Club 15, Bank Julius Bär, Rehau Ulimited Polymer Solutions, Kibag und TeleProgressprofessional audiovisual communication

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