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Projektraum: Filip Haag, Beat Feller

5. Juli – 18. August 2002

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Im vorderen, verdunkelten Projektraum der Kunsthalle präsentiert Filip Haag (*1961, lebt und arbeitet in Bern) sogenannte „fotochemische Malereien“, die im Original manchmal sehr klein sind, aber als wandfüllende Projektionen surreal-kosmische Landschaften evozieren. Eine Reihe von Arbeiten mit Tusche auf Glas führt einen anderen Aspekt von Haags prozesshaftem, den Zufall integrierendem Schaffen vor.

Im hinteren Raum zeigt Beat Feller (*1955, lebt und arbeitet in Bern) eine Auswahl Bleistift- und Farbstiftzeichnungen auf relativ kleinformatigen Holzplatten (MDF, Sperrholz usw.), die alle in den letzten Jahren entstanden sind, sich an konstruktivistische Kompositionsprinzipien anlehnen, diese aber durch „fremde“ Linien und Formen gleich wieder relativieren.

Zu beiden Projektraum-Ausstellungen wird vom Report Verlag Thun ein Heft herausgegeben.